Twitterlieblinge im Juli

So wie es aussieht, twittere ich nur noch.
Mindestens drei Blogartikel sind in der Röhre, aber das Beenden ist so eine Sache. Das richtige Leben braucht einfach mehr Zeit und dann bin ich müde. Zum müde für die Bloggerei.
Vom vergnüglichen Gartenfest im Starkregen könnte ich berichten, von den Dramen im Kollegium und dem Pflaumenbaum, der dieses Jahr unter der Last der reifen Früchte einfach zusammengebrochen ist. Man sah es schon kommen, so viele Pflaumen macht man einfach nicht, außer in suizidaler Absicht.
Dann gab es große Feste hier, bei denen ich immer in eine Fernsehkamera gelaufen bin. Und ich habe Bügelwäsche und verreise am Freitag.
Aber das interessiert Sie ja sicher nicht.Sie sind hier wegen der Lieblingstweets : bitteschön!

https://twitter.com/texasjim/status/489506267120304129

All die anderen wunderbaren Lieblingstweets findet man bei der unglaublichen Anne Schüssler

Lieblingstweets im Juni

Man kommt ja zu nix. Diese Gartengraberei, dann das Unkraut, die Schule und die Fortbilderei. Dann wird getauft und gebügelt, telefoniert und gebacken. Dann muss man aufräumen, zuhaus und in der Schulsammlung. Man trifft sich zu Konferenzen und man wird wieder fortgebildet. Auch sind da noch das therapeutische und das sportliche Bewegen. Faulenzen, korrigieren und fußballgucken lass ich jetzt mal weg.
Und dann soll man noch bloggen, dabei kommt man gerade noch zur Twittererei. Wenigstens die Lieblingstweets möchte ich Ihnen nicht vorenthalten.

All die anderen Lieblingstweets findet man, wie immer, bei der wunderbaren Anne Schüßler

Verrutschungsgefahr

Dieses Jahr bin ich komplett verrutscht. Das meine ich zeitlich, und auch sonst.
Jetzt erst stehen die Vorkeimtöpfchen im Wintergarten. Allerdings mit den Samen, die ich seit so vielen Jahren horte, Besonderheiten halt. Und sie keimen auf ihre eigene Art, nämlich gar nicht.
Vermutlich wegen “seit so vielen Jahren”.
So kam ich jetzt erst im Rahmen einer Sonderangebotswelle zu Gladiolenzwiebeln zu 99 Cent. Gleich 40 Stück in weiß und lila.
Im Baumarkt dazu die passende Musik: Voulez vous coucher aver moi ce soir? Vor den Gladiolen!
Verrutscht bin ich auch bei der Bepflanzung der Stufen vor der Hütte.
Die überwinterten Hortensien blühen recht mager. Insgesamt bietet der Eingang also einen ziemlich jämmerlichen Anblick. Auf der Suche nach blühender Botanik dann wieder eine Sonderangebotswelle: Bourgainville, Mohn, Myrte, alles in voller Blüte. Muss raus, wird schlecht, für 2 €.
Noch in der Blüte und schon aus der Zeit gefallen.

Zwischen den Pflanzenregalen vor dem Geschäft stellt sich mir dann ein Radfahrer in voller Montur in den Weg. Helm, Rennrad, Ganzkörperstrampler.
Und sagt: “Schon wieder eine Lehrerin. Heute ist wohl Lehrerinnenschwemme.”
Ich bin keine Schwemme. Und ich kenne den Herrn nicht. Also gut, höflich bleiben.
“Oh, das erstaunt mich. Ich dachte, ich sei die einzige auf der Welt.”
Er lacht, dreht ab und radelt weg.
Vielleicht ist er auch nur verrutscht.