Dieses verflixte Jahr

Kein Blick zurück, nicht mal im Zorn.
Was ich gelesen habe, habe ich vergessen. J
Und ich habe nur gelesen.
Dass die Zeit vorübergeht, wagte ich nicht zu hoffen.
Und doch verheilen Wunden, der Gang wird wieder aufrecht und man hört die Vögel zwitschern, sogar heute.
Es ist und bleibt ein Wunder, am Leben zu sein.
Dafür lohnt es sich durchzuhalten, sei das Tal noch so tief umd die Schmerzen noch so brennend.
Dieses Jahr mag verschwinden, ich weine ihm keine Träne nach, dem Miststück.
Ab jetzt wird es wieder gut, alles wird gut.
Ich freu mich auf Dich, 2012.

 

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Der Wert der Dinge

Dass Indianer ihr Gold gegen Glasperlen der Europäer getauscht haben, hat sie lange Zeit erheblich deklassiert. Aber nicht bei mir. Ich verstehe sie. Etwas Schönes, das immer gleich aussieht, gegen einen verwandelbaren, nicht fassbaren Schimmer einzutauschen, ist, als ob man das Haben für das Sein gibt.
Glas schimmert zauberhaft. Seine Schönheit liegt im Alltäglichen. Ich kann es gebrauchen, ich kann mich damit schmücken, daraus trinken, den Wind abhalten, oder andere Dinge, die mir schaden oder die ich vor Schaden bewahren will.
Schon das Wort Marmeladenglas schmeckt weich und süss.

Aber schauen Sie selbst: die Gläser von San Idelfonso, der Glasfabrik des Königs von Spanien.

https://commons.m.wikimedia.org/wiki/Category:Collections_of_the_Real_Fábrica_de_Cristales_de_San_Ildefonso

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

29.12.11 12:30
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Beseitigung von Klarheit

Jeremias Baumwolle, Johannes Bargeld, Alfred Quecksilber, Hans Blöde und Engelchen Hübsch