Dritter Tag

Keine Lust weiter am Blogprogramm rumzupopeln. Es läuft ja. Hübsch ist morgen, oder nie.
Dafür eine neue Runde Logischputzen. Kalkränder unter übergelaufenen Blumentöpfen sind im Winter unsichtbar. Sobald die Sonne kommt, werden Fenster staubig und der Boden bekommt Sonnenflecken. Drecksränder.
Kalk ist eben Kalk. Und was ist gut gegen Kalk. Ja? Säure, genau. Und bei viel Kalk hilft eben viel Säure. Im Putzmittelschrank einer Chemikerin wohnt so manches Schätzchen, inclusive rotem Warnkreuz und Totenkopf. Richtig angewendet passiert ja nichts, mir jedenfalls nicht. Sie merken schon, hier wird nicht mit Schmierseife und Apfelessig hantiert, zumindest nicht bevorzugt.
Die vorläufig aggressivste Flasche, die zu finden war, ein Kalkwegspray, hat nun ihren Inhalt auf den Fussboden erbrochen. Merken Sie was? Ich lasse einwirken. Wenn ich den Eintrag wegschicke, schau ich nach, ob der Fussboden noch da ist. Ich wünsche mir viel Glück.

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7 Gedanken zu “Dritter Tag

    • Das liegt aber auch nur daran, daß die Fabrik, die das zuerst in großem Maß vermarktet hat, in Javel ansässig war, einem (damals) Vorort von Paris, heute 15. Arrondissement.
      Übrigens behauptet die Wikipedia, es handle sich nicht um Salzsäure, sondern um eine Lösung von Kaliumhypochlorit (KClO). Riecht aber wie Salzsäure.

      Übrigens bin ich kein Franzose, nur Einwanderer. 😉

      • Ach, Hypochlorit, hätte ich wissen müssen. Das bleicht gehörig und desinfiziert. Und das löst auch Kalk auf? Ist zwar ne Lauge, die können das normalerweise nicht. Probiere ich trotzdem aus .
        Einwanderer ind Frankrecih? Stelle ich mir kulinarisch göttlich, philosophisch höchst imteressant und sprachlich extrem stressig vor.

      • Angeblich löst es auch Kalk auf, wird jedenfalls dafür benutzt. Vielleicht ist auch wikipedia auf dem Holzweg!

        Kulinarisch – na ja, dafür hab ich nicht so viel Zeit (und zu viele Jahresringe um den Bauch). Philosophisch – noch mehr na ja, denn Philosophen sind die meisten Franzosen nur zwischen sechs und sieben. Dann, wenn sie schwadronieren über Sachen, von denen sie nichts verstehen, denn das wäre ja eine Beresina, sein Unwissen zuzugeben.
        Sprachlich dagegen überhaupt kein Problem, aneinander vorbeireden kann man in jeder Sprache. Die Pfarrfrau hat sich anfangs etwas schwerer getan, und das goldlockige Pfarrfraukind schwätzt einfach, was es will, und versteht dummerweise alles.

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