Rundes Ende

Mit Kawumm geht es den Berg hoch. Es ruckelt und zuckelt, wackelt und wuckelt. Bequem ist sie wahrlich nicht, die Straßenbahn durch Lissabon, doch abenteuerlich schon.
Und knapp ist es. Nicht für das gelbe Bähnchen, sondern für die Passanten. Manchmal müssen sie sogar den Bauch einziehen, damit es reicht. Picknick und Geburtstagsfeier am Straßenrand, auch so etwas ist möglich.
Rundkurs, so steht es im Reiseführer. Und so  wartet man beim Bergab auf den Monizplatz, doch er kommt und kommt nicht. Dafür geht es wieder den Berg hoch. Jetzt sind die Häuser nicht mehr so schön und es quetschen sich kaum noch Touristen zwischen Wand und Bahn. Ist man oben angelangt, wird die Bahn geräumt. Alle raus. Und was heißt Rundkurs auf Portugiesisch? Das E hinter der 28 klärt sich jedenfalls. Das E steht für Estrella, das ist der Name des Platzes, der Stern. Und, wenn man so will, der Name des Friedhofes, der dort liegt.
So steht das E auch für Ende, in jeder Hinsicht.



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9 Gedanken zu “Rundes Ende

    • Freut mich, wen es dir gefällt. Die Fotos zu machen war zielich gefährlich, für das Gerät und für mich. Ich musste sehr schnell den Arm wieder reinbringen, bevor ne Mauer kam.

  1. Die Straßenbahn erinnert mich an ein altes Kinderbuch; leider fällt mir der Titel nicht mehr ein. Darauf sieht man genau so eine Straßenbahn in den Himmel hineinfahren.

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