Linda – if you don’t care what I say – ………

Briefe schreiben ist altmodisch. Man ruft an, simst oder mailt.
Manchmal muss man sich auch vorher sammeln um genau zu formulieren , was man denn sagen will. Wenn man das nicht tut, braucht man sich nicht wundern, wenn man nicht verstanden wird, wenn es Ärger und beleidigte Mitmenschen gibt.
Selten schreibt man noch auf Papier, meist in Liebes und in Trauerdingen.
Der elektronische Weg scheidet hier aus, vermutlich weil man eine sms nicht zuheulen oder vollknutschen kann. Sei es drum.
Ein Liebesbrief erfordert Formulierungskraft und Kondition. Emotionen wollen gebündelt und zugespitzt formuliert werden um ihre Wirkung nicht zu verfehlen. Man will ja einwickeln, verführen, überzeugen. Will man nur die Liebe mitteilen, kann man es lassen.
Möchte man dagegen einer Beziehung ein Ende bereiten, will auch das wohl überlegt sein. Ist es ein taktischer Schluss, muss die Rückabwicklung deutlich sichtbar sein. Ist es ein dramatisches Finale, sollte es keine Spur von Liebe beinhalten, aber ein kurzer Rückblick über Vergangenes ist man der Nachwelt doch schuldig.
So ist folgender Brief als klassicher Rudnumschlag erhalten gebleiben

God help you out Paul


Und jetzt erklärt sich auch die Überschrift.Und falls Lindas mitlesen,sie sind alle nicht gemeint.

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