Struppige Verwandtschaft

Die letzte Klausur, das letzte Protokoll, die letzte Facharbeit und überhaupt der letzte Schnickschnack sind korrigiert, bewertet, abgehakt und abgeprüft worden. Alles ist mulitpilziert, gewichtet, bedacht und eingetragen . Das Verhalten ist dokumentiert, die Leistung ist valiert. Also, kurz und gut, alles ist an seinem Platz und die Welt ist in Ordnung, vorerst. Nächste Woche sind noch Konferenzen dazu.
Vorher aber ist der Zeitpunkt gekommen, zu den Ursprüngen zurück zu kehren, zu den struppigen Anfängen unserer Kultur.
Wir waren nicht immer gekämmt und wohlriechend, die Wände waren ehemals feucht und das Essen musste erst erschlagen werden, oder ausgegraben. Gewiss, keiner erinnert sich mehr daren, ist auch zu lange her.
Doch wuselige Ausgräber erzählen uns davon, wie es war zu Höhlenbewohners Zeiten. Was aß man, wie kleidete man sich und wie hörten sich die Tiere an, die später zum Frühstück wurden.
Hier eine kleine Einstimmung in das wilde Leben in der Vogelherdhöhle auf der Alb. Und wie an so manch anderen Orten in der Gegend gabe es hier auch einen Jungen, der einst wie der Michel im Schuppen , kleine Männchen und Mammutchen schnitzte.
Tritt man übrigens vor eine dieser Kisten, hört man etwas. Lichtschranke eben, ganz unneanderthalisch.
Und am Ausgang stehen Felsbrocken, die dann die kleinen Heutlinge bemalen können. Daran sieht man, dass sich so viel nicht geãndert hat in all den Jahren.

Vogelherdhöhle


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3 Gedanken zu “Struppige Verwandtschaft

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