Pudel im Licht

Mit dem Fahrrad am Bach entlang. Ein schmaler Weg im Gras folgt dem wild sich schlängelnden Wasser. Blühende, ganz zarte Bäume, säumen den Weg. Sind vielleicht Pflaumen, die da wachsen. Biegung um Biegung geht es vorwärts. Und an der Kurve warten sie, die weißen Pudel. Schlanke, hoch gewachsene Tiere stehen einfach nur da und schauen mich an. Es sind fünf. Zurückhalten und doch aufmerksam folgen ihre Blicke meinem Weg. Vor ihnen, im Gras, liegen rote Büschel, fünf lebendige kleine Felle. Kleine Wiesel, kleine Katzen? Es sind die Jungen der Pudel, mit Katzengesichtern. Nach der nächsten Kurve ein ziemlich ähnliches Bild: fünf weiße Pudel und fünf rote Katzenwiesel. Und nach der nächsten und der übernächsten Kurve: fünf weiße Pudel. An der Brücke stehen sie, friedlich auf’s Wasser schauend.
So viele Pudel, das kann doch nicht sein. Und das Licht kommt von allen Seiten. Das muss ein Traum sein. Es ist einer, und ich wach auf.
Diese Seltsamkeiten gehen nun mit mir durch den Tag.

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