Twitterlieblinge im November

Draußen ist ein Pfuiwetter und man wird ganz trübsinnig dabei.
Solche Monate wie der November müssen doch nicht sein, mal im Ernst. Alles ist so traurig, dass man sich seine Späßchen selbst machen muss.
So gibt es eben ein paar Tweets, die mir besonders gut gefallen haben. Das erste Foto ist mir so lieb.
Die englischen Kommentatoren wundern sich, dass die Dame ihre Taschen selbst packt. Die Deutschen erklären dann, dass das hier jeder macht, und die Jungs drumrum keine faulen Packer sind sondern Leibwächter.

Und es gibt viele Babies heute, schauen Sie mal!

Viele andere Lieblingstweets sammelt wie immer die wunderbare Anne Schüssler

Advertisements

Stimme meiner Mutter

Dass Meike gehen musste, war eigenlich schon vorher klar. Guidos abfällige Kommentare über ihre Figur, sie sähe aus wie eine polnische Magd, ließen erkennen, dass sie nicht als Heldin enden würde, eher als Bauernopfer. Gudio half ihr mit dem Paillettenstoff und dem Bustier, um später klar zu machen, dass es ohne ihn nicht gegangen wäre. Dass die Jury dieses Mal nicht wusste, wer was gemacht hatte, führte zu Bewertungen, die nicht jeder erwartet hätte. Meikes Bustier schnitt so im Mittelfeld ab. Die anderen waren nett gemacht, ein Schottenkaro nach Vivien Westwood war der Hammer, gewann aber nicht. Vermutlich weil es nur Fassade war. Ein graphisches Werk der eifrigen Schweizerin sah toll aus und war gut verarbeitet.
Danach gab es richtige Models, nicht nur Schneiderpuppen.
Jetzt zeigt sich Können, es heißt ja Hobbyschneiderin.
Schneiderinnen müssen Schnitte anpassen und schneidern können.
Aufgabe war, ein figurschmeichelndes Kleid herzustellen, eine bis zwei Konfektionsgrößen sollte es runterschummeln.
Nur hatte man große und schlanke Modells gewählt. Runterschummeln? Wieso denn? Vermutlich dachten sich das auch die Kandidat und machen einfach Kleider.
Ella wählte einen afrikanischen Stoff und macht noch Schößchen dran. Das war Betonung des Popos aber kein Schlankmachen. Eigentlich war die Aufgabe nicht erfüllt, ihr Bustier war auch schlecht gemacht, sie wusste das. Bei ihr wurde dann plōtzlich das handwerkliche Können gelobt. Hier ist ein lautes Hä? angebracht. Ella wird also gewinnen.
Die blonde Leistungssportlerin, die zuhause Dirndl näht, machte einen Dirndlbustier, der eigentlich ganz nett war, aber jetzt zerrupft wurde. Dinge wurden kritisiert, die bei anderen durchgingen. Eigentlich war dann schnell klar, dass sie auch gehen muss.
Die Schneidermeisterin Inge gefällt mir sehr gut. Ihr Profiblick und ihr Urteilsvermögen rücken vieles wieder gerade.
Diese schlampigen Säume und schlechten Nähte bei teuren Stoffen gehen einfach nicht. Was sie selbst trägt, passt unglaublich gut zu ihr. Rot zu roten Haaren ist meist sehr heikel, ich trau mich nicht. Sie ist mutig und es passt.
Im Grunde ist sie auch die Stimme meiner Mutter und diese ist der Grund, warum ich nur alle Jubeljahre mal was nähe.
Es wäre nie perfekt und mit allem anderen wäre ich nicht zufrieden. Das ist wie mit den Malerinnen, die in Kreissparkassen und Bürgerhäusern hier in der Gegend ausstellen. Sonnenblumen und Mohnfelder. Riesig und meist grauslich.
Dass sie Freude am Malen haben, gut. Dass es aber so päsentiert wird, finde ich peinlich.
Und daran denke ich immer wieder bei Hobbyschneiderinnenblogs. Manches wirft man einfach weg, wenn es misslungen ist und präsentiert es nicht. Aber gut, keiner zwingt mich, das anzuschauen. Man ist dann nur froh, dass es keine Hobbychirugen gibt. Aber ich bin ja böse heute.
Zurück zu Nähshow.
Von den Kleidern hat mir eigentlich keines gefallen. Das geblockte war ansich gut, aber zu eng.
Zu eng sieht immer billig aus, zu weit bieder.( Stimme meiner Mutter, Sie verstehen)
Das Siegerkleidungsstück wurde der grafische Bustier, zurecht.
Vielleicht gewinnt auch Celine die Staffel.
Mal sehen.

( Es ging wieder um die Sendung“ Geschickt eingefädelt“ auf Vox. Ich guck ja immer später)

Linkerei zwo

Es hat sich wieder was angesammelt.
Fangen wir mit den ernsteren Dingen an.
Unser Plastikmüll landet irgendwann im Meer, verstopft dort Tiermägen und richtet noch vieles mehr an, weil er nicht verrottet.
Um die Aufmerksamkeit darauf zu lenken, haben findige Leute aus
am Meer gefundenen Müll Skulpturen gebastelt.
Müllskulpturen

An der örtlichen Jehovazentrale ist seit Neuestem eine Internetadresse angebracht. Folgt man ihr, kommt man auf Videos wie dieses.
Der große Zauberer mag den kleinen Zauberer nicht

Frau Scheib berichtet aus Moskau, wo das Leben nicht immer leicht ist. Das Video gibt einem eine Vorstellung davon
Wir brauchen Eier

Liverpool hat schon große Männer hervorgebracht. Doch muss man seine Sprache sprechen
Boss tha

Bis Moden hier auf dem Land ankommen, dauert es bekanntlich eine Weile. Städte sind da ja weit voraus. Männerduts haben wir hier noch nicht.
Dass aber der soziale Druck unter Männern so groß ist, dass sie Fakes im Modebereich mitmachen, war mir neu.
Frisurtuning

Ein wenig Mode noch aus Italien, Capri und so, Sie verstehen.
Lebenslust in Kleidern