Moselle, ma belle

Die Mosel steht auf Schleifen. Und an den Hãngen wird steile Landwirtschaft betrieben. Weinstock um Weinstock krallt sich in das steile Schiefergestein.
Die Römer hatten die ersten Pflanzen gebracht und mit dem Wein angefangen.
Ob er gut war, der Wein damals? Nun ja, man hat ihn mit Honig gesüßt und mit Anis gewürzt. Transportiert wurde er in Fässern und mit Schiffen hinunter nach Köln gebracht. Viel spãter hatte man den Moselwein einem Massengeschmack angpasst. So wurden die Dörfer am Ufer Ziel vieler Kegelausflüge und Ort von Besäufnissen. Die Architektur mancher Kneipen zeugt heute noch davon. Aber das ãndert sich. Winzer verbessern die Qualität, man gedenkt der römischen Vergangenheit. Das Weinschiff, eine römische Skulptur, wird in Holz nachgebaut.
Man kann sogar fahren damit, allerdings bleiben die Ruder dann nur Deko.
Ach ja, geerntet wird an den steilen Hãngen nur noch manchmal von Hand. Meist kommen Vollernter zum Einsatz. Dieser hier ist allerdings für ebene Wein“berge“.

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2 Gedanken zu “Moselle, ma belle

  1. Kennst du das Buch „Moselreise“ vom Ortheil? Daran musste ich grad denken. Und dass mein Liebster von dort kommt. Wie oft wir schon dort weilten, wie schön, wenn man die richtigen „Ecken“ und Schleifen kennt…
    So bunt! Beinahe grell die Maschine!
    Gruß von Sonja

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