Linkerei im Januar

Was sich so ansammelt über die Zeit, erstaunlich. Ich lasse ja die interessanten Seiten offen beim ipad, so dass ich was nochmals lesen kann. Wenn ich den Link zu den Favoriten schiebe, ist er für immer verschwunden. Leider weiß ich nie, beim wem oder über wen ich den Link bekommen habe. Man möge es mir verzeihen.
So, beim ersten geht es um die Brailleschrift für Blinde und was sich da so getan hat bei den Lesehilfen. Brailleschrift.
Hier wartet eine wunderbare Freundinnengeschichte auf das Gelesenwerden. Gedankensalat mit Dressing.
Seit ich Lehrerin bin, ist dieses Thema immer Teil meines Unterrichts gewesen: Intersexualität. Den Roman Middlesex haben ich den interessierten Schülern empfohlen. Was es eigentlich nie gab, ist die Lebensbeschreibung eines Menschen, der zwischen den Geschlechtern lebt. Und was man ihm alles angetan hat, bis es zum offenen Bekenntnis kam.Die Geschichte von Maxi.
Ein wunderbarer Artikel über eine ergreifene Rede Sechseinhalb Minuten Inferno.
So, das waren die offenen Seiten. Hoffe, es war etwas Interessantes dabei.

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Linkerei

Was haben die Frauen gemacht, während die Männer sich haben zusammenstauchen lassen von einem, der das nicht darf? Sie waren in den Königlichen Gewächshäusern in Brüssel. Übrigens ein zauberhafter Ort für alle, die Pflanzen lieben.

Frau Kaltmamsell wird öfter gefragt, wo sie denn herkomme. Ihr Nachname bringt die Leute auf die Idee. Meiner übrigens auch. Im letzten Jahr hatte ich mich auch schon damit beschäftigt. Und ich habe mir überlegt, wie ich denn mit den Kindern umgehe, die anders heißen. Eine neue Klasse mit schwierigen Namen sitzt vor mir und ich will schnell lernen, wer wer ist, und alle Namen korrekt aussprechen. Ich bitte die Kinder, mir den Namen laut zu sagen, damit ich den Klang im Ohr habe, und dann spreche ich so oft nach, bis sie lãcheln und alles passt. Anschließend frage ich, was der Namen bedeutet. Manchmal ist es Hoffnung oder Sonnenschein, oder sie wissen es einfach nicht. Und manchmal nenne sie auch die Sprache, Litauisch, Georgisch, Persisch. Den Rest werden sie mir irgendwann erzählen, oder auch nicht. Hier der Artikel aus der ZEIT dazu.

Suschna berichtet über ein besonderes Museum, eines der größten Industriemuseen Europas, einer Wollweberei und Kammgarnspinnerei.

Und wenn Sie etwas Muße haben, folgen Sie doch derTravelling Lady. Sie reist ein Jahr lang um die Welt und war gerade in Chile. Hier schreibt sie über die „Deutsche Zeitung für Südchile“, El Condor.

Und er berührt mich, immer wieder.

Linkerei

Ein paar Empfehlungen.
Lest den Burgenblogger. Er sitzt auf der Burg Sooneck am Mittelrhein und freut sich über Leser. Und die Leser freuen sich über seinen wunderbaren Stil und seine Liebe zu einer grandiosen Landschaft.
Die Frau an der Kasse bloggt. Hätten Sie nicht gedacht? Schauen Sie mal bei Alex vorbei.
Seit über zwölf Jahren blogge ich nun und fast so lange folge ich einer jungen Texanerin und ihrer Mutter. Beide lieben Schuhe, Mode und Einrichtung. Klingt oberflächlich, ist meist aber zauberhaft. Die Mutter war Model und fing nach der Scheidung an ihre Tochter zu fotographieren. So sah ich die Tochter erwachsen werden. Und die Mutter sieht nach langer Zeit nicht mehr so traurig aus. Sie hat ein Händchen für Gebrauchtes, Möbel und Kleidung.
Mittlerweile verkaufen sie auch Dinge, die sie nicht mehr haben wollen. Und sie werben für Merkwürdiges wie Trockenshampoo. Da ich aber schon so lange zuschaue, mag ich deswegen nicht Schluss machen. Hier sind Judy Aldridge und ihre TochterJane.
Das sind die Blogs Atlantis und Sea of shoes.